Was mich antreibt,
sich auch noch in der Pension mit dem Lernen zu beschäftigen?



Universitäten und Schulen sind oft noch BUCH-, TAFEL- und BELEHRUNGSSTÄTTEN, schwerfällige, bürokratische Apparate, in denen Lehrerwille und Notendruck herrschen. Damit meine ich z.B. die „NULL-FEHLER-KULTUR“, die mehr Angst verbreitet als Wissen vermittelt, die überfüllten Lehrpläne, die zu wenig Zeit zum Üben und Anwenden lassen oder Lernmethoden, die zwar das Verstehen von Inhalten anbahnen, aber das zuverlässige, gehirngerechte Abspeichern im Langzeitgedächtnis wenig berücksichtigen.

Viel zu wenig Schulen machen sich derzeit auf den Weg zu einer neuen Lernkultur. Dabei möchte ich mithelfen und Lehrern, Schülern und Eltern Mut machen, sich für das gehirngerechte Lernen einzusetzen.

Das Lernen der Zukunft wird sicher anders ticken:

Begriffe wie „Selbstständigkeit, Eigenaktivität, Selbstmotivation, Lernen mit Bewegung und allen Sinnen, selbst verantwortetes und selbst gesteuertes Lernen, kooperatives Lernen, gehirn-gerechtes Sichten von Textinhalten, Aufbereiten, Abspeichern und sicheres Abrufen“ ersetzen eine Bildung im Sinne eines bloßen Pauk- und Abfragewissens.
 Dieses wird dann nach der Benotung umgehend „bulemisch entsorgt“ und steht dann zu späteren Denkvorgängen nicht mehr zur Verfügung .

Den Weg aus diesem Dilemma hat uns längstens die neuere Gehirnforschung aufgezeigt.
Es geht also um das „WIE des Lernens und Behaltens“. Das gehirngerechte Aneignen von Wissen und Können ist zu einem dynamischen Prozess geworden. Dabei spielen Bewegung, der Einsatz aller Sinne, die positiven Gefühle, freiwillige Lernbereitschaft durch Eigenmotivation und Lesekompetenz eine Vorreiterrolle für ein lebenslanges, erfolgreiches Lernen.

Ich sehe den gesamten Lernkomplex aufgefächert in einzelne „Lernbausteine“:



  1.      Die MERKTECHNIKEN


  2.      Die ARBEITSTECHNIKEN im Umgang mit Texten


  3.      Das BRAIN-WALKING (Denk-Spaziergang)


  4.      Das VITALITÄTS-TRAINING bis ins hohe Alter