Gehirnjogging: Machen Sie Ihren grauen Zellen Beine!

Im täglichen Alltagsgeschäft haben wir zu mindestens 95% die gleichen Gedanken, die gleichen Vorgänge, die gleiche Routine; in der Freizeit lassen wir uns auch noch passiv berieseln von den Medien wie Fernsehen, Internet oder Smartphone. Wir wollen uns nicht aus unserer sog. „KOMFORTZONE“ herausbewegen.
Kein Wunder, dass sich unser Gehirn langweilt. Das hat fatale Folgen:

Geistige Inaktivität lässt die Synapsen im Gehirnnetz erschlaffen oder sich ganz auflösen. Das Nervengeflecht ist immer schlechter vernetzt, die Gedächtnisleistung nimmt ab, auch die Fähigkeit, neue Lösungen zu finden, immer wieder neugierig auf Neues zu sein, schwindet bedrohlich.

Die gute Nachricht lautet: Das Gedächtnis kann trainiert werden- ähnlich wie ein Muskel!
Spezielle bildgebende Verfahren wie die Kernspintomografie zeigen neuerdings, wie und dass sich das Gehirn durch Lernen tatsächlich verändern kann. Hoch interessant ist dabei vor allem, dass sich auch im Alter Nervenzellen nicht nur neu verflechten, sondern sogar „nachwachsen“ können.

Doch wie kann nun unser Gehirn effektiv trainiert und auf Vordermann gebracht werden?
Zwar stimulieren auch Kreuzworträtsel, das japanische Nummernspiel Sudoku oder das Auswendiglernen. Die Forscher sind sich jedoch einig: Größer sind die Effekte und nachhaltiger die Erfolge mit gezielten Gehirnjogging-Übungen. „Mit ihnen trainiert man alle Areale des Gehirns“, erklärt der Gehirnjogging-Experte Günter Beyer, „nicht nur die für den Wortschatz oder das Kopfrechnen, usw.“

Für den Intelligenzforscher Siegfried Lehrl geht es beim Gehirnjogging vor allem um das Arbeitsgedächtnis: „Ist dieses gut trainiert, versucht es Ordnung zu schaffen, Regelmäßigkeiten zu erstellen, den Clou an der Geschichte zu erfassen“, erklärt der Wissenschaftler. Er prägte eigentlich zusammen mit seinen Kollegen den Begriff „Gehirnjogging“, als er Anfang der 80er Jahre einen Aufgaben-Mix konzipierte, um lethargische Reha-Patienten geistig zu stimulieren, damit deren Konzentration und Gedächtnis verbessert würden.

Und die beste Nachricht: Meist genügen schon fünf bis 10 Minuten am Tag. Wie schwedische Studien gezeigt haben, kann man bereits in 4 bis 6 Wochen das Maximum seiner geistigen Leistungsfähigkeit erreichen und dadurch schneller und effizienter arbeiten und dadurch im Alltag Zeit sparen.

Lernend alt werden

Der positive Effekt kann sich allerdings genauso schnell wieder verflüchtigen. „Man muss lernend alt werden“, betont die Altersforscherin Sabine Engel. Nur wer seinem Gehirn immer wieder neue Aufgaben stellt, beugt dem verfrühten geistigen Verfall vor!
Doch ohne gesunden Lebensstil würde auch das eifrigste Gehirnjoggen ins Leere laufen:
Vor allem spielt die Bewegung eine große Rolle, um die Denkprozesse durch reichliche Sauerstoffzufuhr anzuregen. Bessere Durchblutung des Gehirns, Anregung der hormonellen Prozesse, Botenstoffe fließen optimal und die emotionelle Befindlichkeit ist gut. Dadurch ergibt sich wiederum mehr Lust am Lernen!
Also täglich
raus aus der Komfortzone und rein in die Wachstumszone!!!

Wertvolle Hilfen beim Gehirntrainieren:

1. Zeitschrift „Geistig fit“ 6 Hefte/Jahr Gesellschaft für Gehirntraining e.V.
  
www.gfg-online.de
2.  www.neuronation.de
Training sehr empfehlenswert: personalisierend, nachhaltig, zielgerichtet, umfassend, motivierend, sehr abwechslungsreich
Ich trainiere dort mehrmals pro Woche mit großem Effekt!

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